Claudia Ehrsam
dipl. Architektin ETH SIA
Geomantin
Elektrobiologin
Die Wahrnehmung, dass die bebaute Umgebung und die Landschaft uns wesentlich und nachhaltig beeinflussen, weckte mein Interesse an Architektur bereits als Jugendliche. Die Beobachtung, dass sich Menschen abhängig von einem Ort, im weiteren Sinne von einem Landschaftszentrum, unterschiedlich entwickeln, faszinierte mich, und ich erkannte die Bedeutung, die Architektur hat.
Etymologisch betrachtet sind in „Architektur“ die griechischen Wörter „archê“ – Ursprung, Anfang, – und „techné“ – Kunst, Handwerk – enthalten.
Für mein Verständnis ausschlaggebend ist, dass „techné“ auch für Technik und Tektonik steht. So verstanden steht Architektur für eine strukturelle organisierte Beziehung von materiellen, ideellen und geistigen Aspekten; Architektur wird zu einer Gestalt prägenden Kunst.
Ein bewusster Umgang mit den uns umgebenden Energien kann zu einer signifikanten Steigerung des Wohlbefindens führen. Sich in seiner eigenen Haut wohlzufühlen, bedeutet im übertragenen Sinne auch, sich in seiner Umgebung aufgehoben zu fühlen. Dieses „Wohlsein“ ist eine wichtige Grundlage für kreative Tätigkeiten, für Erfolg, für ein gutes Miteinander im Büro, in der Werkstatt, in der Schule, wie auch zu Hause. Dies ist lebensfördernd und somit Gesundheit erhaltend oder schaffend.
In den letzten Jahren konnte ich an mir selbst feststellen, wie stark mich die Nutzung von technischen Geräten und der Aufenthalt an technisch hoch belasteten Orten ermüden und meine Regenerationsfähigkeit verlangsamen. Technische Belastungen beeinflussen unseren Körper meist unterhalb unserer Wahrnehmungsschwelle. Bekannt ist, dass die elektrischen und elektromagnetischen Strahlungen umso stärker eine negative Wirkung auf uns haben, je mehr unsere Psyche belastet ist.
Architektur, Geomantie und Elektrobiologie bilden für mich ein zusammengehörendes Gefüge. Bauliche Massnahmen berühren immer Lebensräume. Räume, die neu entstehen, fügen sich immer in einen Ort ein und bestehende Räume haben immer eine „Geschichte“. Klimatische Bedingungen sind bei jeder Bauaufgabe genauso relevant wie geopathogene und technisch erzeugte Felder.
